Als ich diesen Blog vor über 15 Jahren begann, gab es noch keine offiziellen KI-AI-Systeme. Inzwischen (2026) gibt es sie. Das verändert auch die Ansätze der Inhalte dieses Blogs um eine sehr weitreichende Komponente.
AI ist, wie der Name schon besagt, künstlich. Mit Intelligenz hat das mMn nichts zu tun. Und sie ist sequentiell, denn sie kann nur ausschnittsweise das wiedergeben, was in den Informationsangeboten im virtuellen Raum vorhanden ist. Und das ist wirklich vergleichsweise wenig. Jedes einzelne Mind dieser Erde kann mehr als die bis dato riesigen Serverfarmen insgesamt, denn unsere Gehirne können viel viel mehr als es alle KI-Systeme zusammen nicht auf den Schirm bekommen. Klar kannst Du damit hervorragend systemisch abgeschlossene Technikeinrichtungen steuern. Du kannst sogar soweit gehen, entsprechende Anlagen ganz ohne menschliche Arbeitskräfte zu verwalten. Doch bei aller Kontroll- und Steuerungsliebe – eine KI wird niemals Intuition entwickeln. Das können nur unsere Gehirne und zwar jedes, ganz gleich in welchem Lebens- und Mitweltkontext es sich befindet. Was ist Intuition denn genau? Frag doch die KI! Sie wird Dir eine riesige Sammlung anbieten, die Du dann so filterst wie es Dir zusagt,also auch intuitiv. Und immer wirst du neuen Input bekommen. Das ist aber wenig intuitiv wirksames, denn eine Ansammlung von abgebildeten Informationen muss hinterfragt werden, um der Wahrheit näherzukommen. Ein Chip weiß gar nichts. Er sammelt nur freigegebene Daten, um daraus eine für gewöhnlich umfassende Antwort zu generieren. Zugegebenermaßen sind die Antworten, deren Syntax und auch Finessen im Ausdruck oftmals sehr gelungen, so dass Du den EIndruck bekommst, Du führst eine tiefgehende Unterhaltung, doch so schön es in dieser Hinsicht auch programmiert worden ist, wirkliche Denkprozesse sind das nicht.
Für mich ist es sehr entscheidene Fragestellung in diesem Kontext, nachzufragen, wer kontrolliert diejenigen, die die kontrollieren, die kontrollieren. Das gilt insbesondere für den Umgang mit KI. Du kannst aus eigenem Erleben Begebenheiten Deines Lebens abfragen, wie z.B. wann jemand verstorben ist, der von mir aus ein profunder Glazialforscher war. Und die KI antwortet falsch und besteht darauf, dass es die Wahrheit ist, was sie Dir antwortet. Und selbst wenn Du es besser weißt, denn Du hast einen persönlichen Erlebnishintergrund, wird sie darauf beharren, dass sie Recht hat. Und wenn Du dann profunde Quellenangaben machst, wirst Du von den Silikonchips nur das an Informationen erhalten, was diese durch schnelle Abgleiche mit den bestehenden Datenwerken zusammenstellen können, mit dem lapidaren Hinweis, dass eben verschiedene Kategorien nicht erfasst werden. Ach!?!
Was ist jetzt die Wahrheit? Das, was Dir die KI präsentiert oder das, was Du weißt? Ein Gehirn kann eben viel viel mehr und die Frage sei erlaubt, verlässt Du Dich auf Dein Wissen oder wendest Du Dich den Antworten der KI zu, denn vielleicht irrst Du Dich js?!
Nur weil bestimmte Datenbestände nicht von einer KI abgegriffen werden können, Dein Gehirn kann sich über wesentlich größere Zeiträume treffsicher erinnern, vor allem dann, wenn Du persönliche Erlebnisse mit bestimmten Gegebenheiten verbinden kannst. Das kann die KI nicht, denn sie ist eine Ansammlung von Null-Eins-Logiken und diese treffen Ausnahmen, wie z. B. zeitliche Horizonte. Und diese werden programmiert dargelegt, ohne dass Du davon etwas von der KI zu lesen bekommst. Und wenn Du das dann für wahr hälst, dann ist das eben einfach ein Trugschluss, der je nach Kontext fatale Folgen hat.
Ich halte es für viel besser, wenn Du Bibliotheken aufsuchst, selbst denkst, mit Menschen sprichst, von denen Du weißt, dass sie sich im forschenden Bereich hervortun. Eine univsersitäre Ausbildung und Erfahrung kann dabei sehr hilfreich sein. Denken zu lernen, ist etwas Grundverschiedenes zur reinen Wiedergabe von für die KI zur Verfügung stehenden Datensätzen, zudem wenn programmierte Filterfunktionen zur Anwendung kommen.
Just say know! Wer Leary nicht gelesen hat oder ihn selbst einmal erlebt hat wird ein sehr differentes Bild im Kopf haben und Informationen einer KI nicht als Wissen kategorisieren möchten, Denke ich.
Ok, er hat sein Mind durch sogenannte bewusstseinserweiterne Ingredienzen geflutet, was man sofort zu spüren meint, wenn man sich seiner evolutioären Cybernautik widmet. Schon abgefahren. Das wird eine KI niemals auf den Schirm bekommen. Sie entwickelt eben einfach kein Wissen und keinerlei Intelligenz, geschweige denn Intuition und mögen die von ihr dargelegten Informationen noch so umfassend und manchmal auch beeindruckend sein.
Allerdings wird durch das kapitalgeleitete Verbreiten solcher Systeme ein soziales Phänomen induziert. Der Großteil der Konsumentenschaften hat differenzierendes „Denken“ niemals gelernt. Sie halten es für wahr, was sie zur meist finanziell erforderlichen Nutzungsgebühr geboten bekommen. Mich erinnert das etwas an die Euphorie der ehemaligen DDR-Bürgerschaften. Sie waren voller Freude und Hoffnung als „die Wende“, wohlgemerkt von ihnen selbst initiiert, eintrat. Die wenigen, die skeptisch waren, wurden niedergebrüllt. Und diejenigen, die hinterfragten, z. B. wie kann man eine Volksgemeinschaft sinnvoll transformieren, wurden leisegestellt bzw. durch den kurzsichtigen Enthusismus schlicht übertönt. Und das Ergebnis war eine machtvolle und inhumane Übernahme des kapitalgesteuerten Mollochs. Und genau so ähnlich läuft es für mich in Sachen KI und deren Nutzungen ab. Woran mache ich das fest?
Am Nutzungsverhalten der mich ungebenden Menschen. Sie glauben das, was sie durch bestehende Informationsangebote präsentiert bekommen. Sie vertrauen darauf, dass es die Wahrheit ist. Doch ohne kritisches Hinterfragen wird das zu einer vermeintlichen „Wissenserweiterung“ führen, die sie aber aus persönlichen Begrenztheiten sogar zur überbordenen Euphorie entwickeln können. Damit geht eine Respektlosigkeit einher, die Folgen hat für das Alltagsmiteinander. Wer nicht ebenso „gutgläubig und euphorisch“ ist, läuft Gefahr mindestens ausgeschlossen zu werden, wenn nicht sogar mehr und persönlich beeinträchtigender. Es ist mMn eine Art euporischer Verdummung, die mich nur noch abwenden lässt, denn ich persönlich empfinde sie sehr negativ. Früher sagte man in sogenannten „SpontiMitwelten“: Ficken, Fressen, Fernsehen“. Damit geht leider ein vermeintliches Überstülpen dieser tristen Welten auf Jeden und Alles. einher. Ja, es wird individuell betrachtet sogar ein Gefahrenmoment, denn ein von diesem dumpen Morast als vermeintliche Lebenswahrheiten induziertes, retardiertes und reaktionär-revisionistisches Weltbild wird leider beobachtbar zur Bevormundung. Schnell sind die Schmarotzermentalitäten der die Fahne-in-den-Wind-Halter zur Stelle und sie verfolgt sogar Andersdenkende durch die Myriaden an stumpfen und egomanen Angepassten. Einst freie Gesellschaften werden durch diese Amöboidalen und mE ponerologisch Infizierten kaputt reguliert, sei es aus ihrer eigenen Kontroll- und Machtsucht oder sei es, weil sie für sich nur ihre „Wahrheiten“ sehen und alles Andershandelnde und -denkende dann sogar der Extinktion oder mindestens einer nachhaltig wirksamen Lebenseinschränkung zuführen. Ganz aktiv und gewollt. Fatal.
Die Gefolgschaft wird größer und größer und eben weil sie dem 3-F-Prinzip fröhnen, bereiten sie den Nährboden für die Parasiten oder auch Monster vor, die es aufs Vortrefflichste verstehen, sich in diesem Morast zu kaprizieren und sich noch feiern lassen für ihre zutiefst verwerflichen Handlungsmuster. Schrecklich.
Nun, eigentlich wollte ich just say no in den Kontext mit KI einzubringen zu versuchen. Ob mir das gelungen ist, wage ich zu bezweifeln. Doch das ist ja nur ein Blog. Eine Meinung. Und die kann hinterfragt werden. Nur zu. An die mich umgebenden Monster, ihr seid es mir kaum mehr Wert, euch zu kritisieren. Wozu auch? Lernt es oder lasst es. Mich begleitet ihr auf meinem Weg eher als nebulös, schlemig, übelriechende Umgebungen und ich will mit euch einfach so wenig wie möglich zu tun haben.
Es ist das KNOW, was für mich das entschiedende Momentum darstellt. Wissen ist rekapitulierbar, kritisierbar und ein jeder kann diese Form der differenzierenden und nachvollziehbar überprüfbaren Kritik lernen und damit ggfs. neues Wissen in die Gemeinschaft einbringen. Ein Kernelement von Wissenschaffen ist die Neukombination des Erlernten in Form von Kreativität und Intuition. Und dem folgt dann der Disput, also die inhaltliche und kritische Nachvollziehbarkeit neuer Ideen, Theorien und Denkansätze.
Viele um mich herum denken wirklich, dass das, was ihnen eine KI präsentiert, einfach wahr sein muss, denn schließlich erhalten sie ja Antworten oder sogar umfassende und beeindruckende Erzeugnisse, wie z. B.bei der Anfertigung von komplexeren Texten und sogar Bildern oder gar Filmen. Das verleitet schnell dazu, immer erst einmal einen Suchdienst mit oder ohne KI-Anbindung einzuschalten. Bei dem überwiegenden Teil war es das dann aber auch schon. Tiefer geht es selten. Wo kein Wissen ist, wo kein Lernen und Hinterfragen angewendet wird, da wird Dargelegtes zum Glauben, teils sogar zu einer Doktrin. Schneller als man denken kann, entwickelt sich daraus eine Form desaströser Bevormundung und diese wiederum mündet in Kontrolle. Just say know….
Aber – es darf nicht fehlen, denke ich – eine KI-Mitwirkung an unseren Alltagen ist deutlich spürbar. Tausende von in Ausbildung befindlichen Menschen lernen sehr schnell, sie für ihre Schularbeiten, Referate u.e.m. erfolgreich zu nutzen. Und schon wird auch in diesem gesellschaftlichen Bereich vieles in Frage gestellt. Die Digitalisierung kann nicht aufgehalten werden. Und die KI gehört nun einmal dazu.
Wenn z. B. im Bildungsbereich die reine Faktenreproduktion laut Lehrplänen im Fokus steht, dann wird die KI ihren Nutzen schon alleine aus dieser Erwägung heraus immer umfassender fortsetzen.
Was aber, wenn eine Verlagerung auf Qualitäten in der Praxis stattfindet?
Eine KI kann niemals selbst eine Maschine reparieren bzw. nur bedingt bei der Fehlersuche unterstützen. Sie wird niemals eine Empathie entwickeln können, was aber gerade bei allen Formen menschlicher Zusammenarbeit ein grundlegender Faktor ist. Sie ist auf anwendbare „Werkzeuge“ programmiert. Sie kann Dich loben, sie kann Dich aber auch beleidigen und kritisieren. Sie wird aber keinerlei Zugewandtheit aufweisen, wie z. B. Respekt, Anerkennung einer Lebenssituation, Freude am Kreativen und Schaffenden mit Körper und Geist aufweisen. Wenn also der Praxisbezug, wie es in einigen Schulen tagtäglich auf dem Ausbildungsprogramm steht – sei es im Kreativen wie Musik, Malerei, Bildhauerei, Gesang und Tanz- dann ist eine KI mMn bis dato nur wenig einsetzbar. Warum auch, geht es dabei doch um menschliche Qualitäten sowohl individuell wie auch gemeinschaftlich. Und wenn sich die oftmals ideologisch und damit parteilich durchtränkten und viel zu oft auch manipulierten Lehrpläne nur an der reinen Wissensabfrage orientieren, um ihre avisierte „Bestenauswahl“ treffen zu können, solange wird die KI das zielführendes Nutz-Instrument eines jeden Auszubildenden sein. Und umso schwerer wird es für Ausbilder, zu unterscheiden zwischen KI-generierten Texten oder eigenen Texten der Auszubildenden.
In dem Moment eines didaktischen Paradigmenwechsels in der Pädagogik wird KI das, was es ist – ein Wissensbeschaffungsinstrument für jedwede theoretisch orientierte Ausrichtung. Der Praxisbezug bleibt den Handelnden – den Ausbildenen und den Auszubildenen vorbehalten. Das lernen im Umgang mit den eigenen Emotionen ist eine klar menschenbezogene Fertigkeit, wie sie vor allem bei den o.a. Vorgehensweisen im sogenannten Kreativen stattfindet. Gestalten, miteinander Reden und Zuhören zu erlernen, zu singen, zu malen, zu tanzen, das erst setzt in unseren Gehirnen die Entwicklung „emotionaler Intelligenz“ frei. Nicht bei allen, was ja auch nicht Sinn ist, denn dann wäre es ja eine ähnliche Doktrin wie das zumeist bestehende Lehrmuster. Ich denke, dass deshalb eine Hinwendung zu praxisbezogenen Ausbildungen, zum Triggern von uns Menschen innewohnenden „intuitiven“ Qualitäten der bessere Weg sind und bleiben.
Just say know!