just say know Karl Jaspers

Wer diesen Namen nicht kennt, kann sich schnell informieren, denn es gibt „meterweise“ Literatur von als auch über diesen außergewöhnlichen Menschen.

Im Kontext von „just say know“ ist er wegen seiner Veröffentlichung „Wohin treibt die Bundesrepublik“,1965, Piper Verlag von besonderer Bedeutung. Ich hatte meine ersten Berührungspunkte während meines Studiums und halte bis zum heutigen Tag Jaspers für einen großartigen Denker, der mit Aufrichtigkeit und nachvollziehbarer Verständlichkeit seine Gedanken veröffentlichte und in den Disput einbrachte. Das Buch „Die Schuldfrage“ hat mich zutiefst beeindruckt.

Ich bin selbst ein glühender Verfechter der Mitbestimmung und Transparenz. Und damit bin ich weiß Gott nicht alleine. Ja, ich gehe sogar soweit, zu konstatieren, dass alle Denkerschaften ganz gleich wo auf der Welt, die eine halbwegs zusammenhängende Schulbildung von 10-13 Jahren durchleben durften, dem Namen Jaspers irgendwann begegnet sind. Und ich möchte meinen, dass sie sich größtenteils meiner Einschätzung über das Wirken dieses Menschen anschließen. Ein großer Geist, der da unter uns weilte.

Wer sich darüber informiert, wie Jaspers „amtsbehandelt“ wurde, erkennt schnell die Parallelen zur aktuellen Zeit. Es ist natürlich für mich persönlich viel interessanter, dass mir selbst mit meiner Arbeit und meinen Texten bereits „Amtsbehandlungen“ widerfuhren.
Als vergleichsweise einfacher aber aufrichtiger Mensch widerfuhr es mir persönlich, dass ich das bestehende Entscheidungsfindungssystem meiner Gesellschaft durch professionelle Integration in einer Verwaltung sehr nah erlebte. Und ohne mich an Jaspers zu diesen Begebenheiten zu erinnern, entwickelte ich nach und nach die Erkenntnisse, die der Jasper´schen Interpretation einer Parteiendiktatur und administrativ-juristischen Zensur-Manipulation sehr nahe gekommen sind. Erst die Literatur Jasper´s ließ mich erkennen, dass seine vorgeschlagenen Entwicklungstendenzen hin zu einer Parteiendiktatur in meiner Zeit Wirklichkeit geworden waren.Ich nenne das eine parteipolitische Okkupation der Gesellschaft. Und sie ist allumfassend.

Und ich habe nach Lösungsmechanismen gesucht und mit DEMIT eine „neues“ Entscheidungsfindungssystem vorgeschlagen. Das hat niemand gemerkt. Als  die Zensuren und Bevormundungen darin gipfelten, dass unsere Grundrechte sanktioniert und abgeschafft wurden, begann ich Geschichten zu schreiben. Sie führten zu der o.a. Amtsbehandlung.

Das ist Vergangenheit. Es ist halbwegs glimpflich für mich beendet worden. Das ist gut. Ich kenne übers Netz unzählige andere Menschen, denen die Amtsbehandlungen das gesamte Leben zerstört haben. Das dabei erkennbare Muster kenne ich selbst zu genau ubnd Jaspers ist es wohl sehr ähnlich ergangen. Es ist schrecklich, wie sich Menschen gegenseitig schaden, um letzten Endes ihrer ponerologischen Indikation bewusst oder eben nicht Folge zu leisten. Das Fatale ist für mich aber, dass ich am eigenen Leibe oder eben bei voller geistiger und intellektueller Leistungskraft sah, dass Jaspers diesbezüglich recht behalten hatte. Leider.

Ich dachte wirklich – und vielleicht tue ich das aktuell auch noch, dass DEMIT eine Option wäre und ist, um unsere demokratischen Ambitionen sowohl zu erhalten, gar zu stärken und vielleicht sogar weiterzuentwickeln. Ich liege anscheinend völlig daneben.Und ich habe auch keine Ambitionen mehr, mich der aktiven Arbeit in diesem Bereich zu widmen. Doch ich stehe nach wie vor hinter dieser Projektidee.

Wenn Du selbst auch zauderst, aber ähnliche Begebenheiten erlebtest und es in Dir nagt, weil Du eine friedfertige Gesellschaft zum Ziel hast, das aber scheinbar genau gegenteilig passiert, dann wünsche ich Dir, dass Du Deinen Frieden finden mögest. Schreib´ es vielleicht einfach auf. Und wer weiß?! Auch wenn die Chance verschwindend gering ist, vielleicht findest Du den einen oder anderen interessierten Leser.

Was mich erst unlängst sogar ein wenig erschrak, war, dass die Google-KI DEMIT kennt und meine Äusserungen zu meinen Ideen treffsicher zu strukturieren weiß. Wenn man demnach lange genug seine eigenenen Domains pflegt und stets neue „!Geschichten schreibt“, dann werden meine Ideen mit der KI verschmolzen und sind damit abrufbar. Das bedeutet auch, dass die Visionen und Ideen in den Gesamtpool aller Ereignisszenarien als erkennbarer Bestandteil einfließen. Wer weiß, was sich daraus entwickeln kann?!?

 

 

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