Ungültig

Ungültig

Eine gesellschaftliche Fiktion, ach nenne es einfach einen Roman

von Jörg Pohl

Groß Steinum – Murmansk 2014

Einleitung

„Wenn Menschen anfangen sich zu solidarisieren, dann verändert sich die Welt“ – Sinnspruch eines irgendwie wichtigen Menschen im Leben von Thumber, einer der Hauptpersonen in diesem Roman.

Übereinstimmungen zwischen den im Roman vorkommenden Personen mit lebenden Persönlichkeiten sind rein zufällig und nicht beabsichtigt. Alle Geschehnisse, die in diesem Buch beschrieben werden, sind Fiktion und niemand, aber auch wirklich gar niemand sollte sich anmaßen, dass das, was hier beschrieben wird, jemals zur Realität werden könnte. Und wenn doch, dann wird sich sicher alles ändern. Ob es dann gut wird oder schlecht, das sei denen überlassen, die dieser Fiktion etwas für ihren Alltag abgewinnen können.

Dennoch darf der Autor behaupten, dass Träume und Visionen das Schmiermittel, der Senf zur heissen Bockwurst, die Klatsche zur Fliege, das Salz in der wohltuenden Suppe sind und dass Wünsche, Visionen und Träume schon immer den Geist des Menschen beflügelt haben aus dem engen Kämmerchen des Alltags auszubrechen und die Freiheit der Fiktion zu nutzen, um auf Reisen zu gehen.
Wenn Menschen zu träumen beginnen, visualisieren sie meist ein auskömmliches Leben im Rahmen ihrer Familie und mit ihren Freunden. Sie sehen z. B. mit ihren Herzen eine besonders ergreifende Liebe, erfreuen sich an der Gesundheit ihrer Kinder und Kindeskinder oder sie empfinden eine innere Genugtuung und Ruhe, die sie durch ein friedvolles Leben und auskömmliches Miteinander in den eigenen vier Wänden an einem ihnen genehmen Ort haben. Kurz, sie spüren einen vermeintlichen Sinn in dem, was sie tun, und wie sie fühlen.
Das ist etwas, was alle Menschen miteinander verbindet, ganz gleich welchen Glaubens sie sind, unabhängig von ihrer Hautfarbe und ihrer geistigen Entwicklung und ganz gleich wo auch immer sie leben. Es ist zugleich einer der wundervollsten Kräfte und Ereignisse, die uns Menschen so einzigartig machen und uns deutlich von allen anderen Lebewesen auf unserer Erde unterscheidet -die Neugierde, die Fantasie, die Kraft der Gedanken.
Manche Menschen „entgleisen“  hin und wieder auf ihrem Lebensweg, wenn sie zum Beispiel beginnen zu denken, sie seien von wem auch immer dazu auserkoren, andere zu führen und zu lenken, gar zu manipulieren, um ihren eigenen Interessen Vorschub zu leisten. Solange das in einem bestimmten Rahmen bleibt und es zum nachweislichen Wohle der Mitmenschen ist, diese also frei entscheiden können, ob sie das wollen und es gut ist für ihre Gemeinschaften,  mag das noch einen gewissen Sinn haben. Doch was, wenn nicht! Was, wenn sich die Menschen abwenden und einfach nicht mehr so wollen wie es ihnen ihre vermeintlichen Führungen vorgeben, weil sie nur sagen, es würde Allen etwas Gutes bringen, das aber tatsächlich gar nicht der Fall ist oder vielleicht sogar das Gegenteil davon eintritt!?

Genau diesen Menschen ist die Geschichte von Herzen gewidmet, denn ich glaube daran, dass die Kraft der Herzen aller Menschen dahingehend ausgerichtet ist, dass respektvoll mit sich, ihren Nächsten und anderen Menschen sein wollen. Die, die es nicht sind, die gilt es zu vereinzeln und dafür zu bestrafen, dass sie sich anmaßen, anderen ihren zum Teil widerlichen Willen aufzudrücken.

Irgendwann ist es aber auch für einen Traum von Respekt und Liebe zu spät. Ein Zurück wird es nicht geben! Nur ein nach vorne!

Deswegen möchte der Autor allen ZweiflerInnen zurufen:“Lebt eure Vorstellungen und hört bitte niemals auf zu träumen! Zu träumen von Freiheit, Gleichheit und Brüder- und Schwesterlichkeit, von einem Recht auf freie Meinungsäusserung, Reisefreiheit ohne Reisepässe und Visas und vielem mehr. Diese über unsere jeweilige persönliche Situation übergeordneten Ziele der Menschlichkeit sind es wahrhaftig alle mal wert, für sie einzutreten und sie gegen die scheinbare Übermacht von Gewalt, Unterdrückung und Ungerechtigkeit zu verteidigen.

Diese Geschichte erzählt davon, was passiert wenn sich Menschen abwenden und neue Ziele suchen und finden. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen!

Seid gesegnet!

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